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Christina und Thomas Flügel

Orpierre 2017

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Orpierre 2017

Wir planten auch für 2017 eine Kletterwoche und es sollte mal wieder ein neues Gebiet sein. Unsere Entscheidung fiel auf Orpierre in den französischen Südalpen. Und so machten sich Nadine, Frank, Frank, Helmut und ich uns auf den Weg durch die Schweiz und durch Frankreich weiter nach Süden. Ein heiße Woche sollte uns bevorstehen, denn es waren durchgehend über 30 °C angekündigt.

Nach einer recht langen Fahrt freuten wir uns daher um so mehr, in Orpierre angekommen zu sein, wo wie im mittelalterlichen Ortskern eine Ferienwohnung gemietet hatten. In der trotz des Namens recht engen Grand Rue...



...fanden wir zunächst unseren Vermieter Pierre-Yves Bochaton und mit ihm zusammen dann unser Domizil, das aufgrund seiner massiven alten Wände schön kühl war.

Auch wenn wir schon mal Richtung Felsen schauten, genossen wir an unserem ersten Abend nur noch die Küche von Pierre-Yves, der seine Gäste sehr gut und reichlich mit Bio-Essen bekocht.

Alle Felsen sind rund um Orpierre so nah gelegen, dass man die meisten direkt vom Ort in fünfzehn Minuten zu Fuß erreichen kann. Für die etwas weiter weg liegenden Felsen empfiehlt sich eine kurze Autofahrt.

Also starteten wir am nächsten Morgen direkt von unserer Wohnung aus zum Sektor Côté Mines des Klettergartens Belleric, von dem wir einen schönen Blick zurück zum Ortskern von Orpierre hatten:





Dort genossen wir die ersten der gut abgesicherten und meist um die 30 Meter langen Routen:



Auch einige Mehrseillängen-Routen sind dabei, so dass man von unten Nadine und Helmut am zweiten Stand nur noch als kleine Punkte wahrnehmen konnte:



Wir waren früh aufgebrochen und so machte es uns nichts aus, zurückzukehren, als der Fels nach Mittag in der vollen Sonne lag und die Temperatur die 30 Grad-Marke überschritten hatte. Hier ein Blick zurück zum Felsen:



Auf dem Rückweg gab es noch an einem Bach eine kleiner Erfrischung:



Den späteren Nachmittag nutzte ich für einen Fotobummel durch den schönen alten Ort:

























Abends wieder ein sehr leckeres Abendessen und am nächsten Tag ging es gleich früh zum Klettergarten 4 hoires ouest:



Dort blieben wir aufgrund der Sonne und der schnell steigenden Temperatur nur einige Zeit und gingen dann zweiter nach 4 hoires est, wo wir zumindest unten ein wenig Schatten fanden und noch einige schöne Routen klettern konnten:









Die Temparatur für unseren dritten Klettertag sollte noch höher werden und nach ein paar Routen im Sektor Côté Mines des Klettergartens Belleric fanden wir im Sektor Cascades des Klettergartens Château einen Platz, der zumindest teilweise im Schatten lag:



Ein einsamer Fisch wartete dort auf die Kletterer, ...



...die es sich nach eifrigem Klettern in dieser natürlichen Badewanne erfrischten:



Als nachmittags langsam Schatten auf dem Sektor Les racines du ciel des Klettergartes Château lag, kletterten wir dort noch ein wenig.

Der nächste Tag führte uns nochmals nach Côté Mines, wo Mehrseillängen auf unserem Programm standen:





Ein Blick von oben zurück nach Orpierre...



...und dann wieder Abseilen zuück zum Start:



Im Ortskern blieb es kühler und ich machte erneut eine Runde mit der Kamera:















Hier fand übrigens unser tägliches Abendessen statt:







Und hier hatten wir hinter unserem Häuschen einen netten Platz zum Sitzen und Planen für den nächsten Tag:



Es wurde jeden Tag noch ein wenig heißer und so starteten wir am fünfen Klettertag ganz früh und fanden den Sektor Cascade und den dortigen Klappstuhl noch unberührt vor:







Nachmittags zog es uns dann nochmals nach 4 hoires est:









Und abends machte ich mal einen späten Ortsrundgang:















Die Woche wurde am letzten Tag in Côte Mines mit Mehrseillängen-Routen und einem Ausflug ins nahe Laragne-Montéglin abgeschlossen.

Schweren Herzens und zufrieden mit einer Woche schöner Kletterei fuhren wir am nächsten Tag zurück nach hause. Sicherlich werden wir wiederkommen, denn die gut erschlossenen Kletterfelsen, der idyllischer Ort und die gute Versorgung machen Lust auf eine Wiederholung.

Vielen Dank an dieser Stelle an Pierre-Yves, der nicht nur unser Gastgeber und Koch war, sondern sich auch mit um die Erschließung und Instandhaltung der Kletterrouten kümmert. Außerdem ist er einer der Verfasser des hervorragenden Orpierre-Kletterführers. Alle weiteren Infos zu ihm, seinen Ferienwohnungen und zu Orpierre sind unter http://www.orpierre.info/index_de.html zu finden.