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Thomas Flügel

Ecuador 2006
- Urwald -

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Ecuador 2006 - Straße der Vulkane: Urwald


Zum Abschluss gönnte ich mir noch zwei Tage auf einer Lodge im ecuadorianischen Urwald, im Ursprungsgebiet des Amazonas, wähend die Gruppe bereits nach Hause flog. Hierzu ging es von Baňos mit dem öffentlichen Bus nach Tena (4 Stunden "Spass" auf schlechten Straßen und Feldwegen für nur 4 Dollar). Die 80 km von Tena bis zur Lodge brachte mich dann für 45$ ein "Taxi" (Allrad-Pickup mit Untersetzung):



Dort angekommen gab es erst einmal nur das Schild der Garano-Lodge zu sehen:



Nun führte ein Pfad einen Hang hinunter und dann über diese Brücke:



Und so erreichte ich die Lodge...



...mit meinem Häuschen (ich bewohnte aber nur eine Hälfte)...



...und meinem Zimmer:



Der Blick vom Balkon war vielversprechend:



Der Weg hinüber zum Restaurant auch:



Hier nun das Restaurant, in dem es sehr gutes Frühstück, Mittagessen und Abendessen gab:





Gemütlich - wenn es nicht immer 30 °C warm wäre und die Luftfeuchtigkeit über 90% liegen würde. Schwitzen stand daher auch schon ohne das man etwas tat auf dem Tagesprogramm. Die Exkursionen strengten dann trotz des vorhergehenden Bergtrainings entsprechend an.

Am ersten Tag unternahm ich mit meinem Führer Rodolfo eine große und eine kleinere Exkursion, bei denen ich viel zu sehen bekam:





Oft standen wir jedoch mit dem Fernglas da und beobachteten die zahlreichen Vögel, die leider zu weit weg und zu klein zum Fotografieren waren:











Aber einen fotografierbaren Vogel sahen wir doch: Einen Harpyie, einen der größten Adler, die es gibt. In der Nähe der Lodge ist nämlich ein äußerst seltenes Nest dieser Adler und der "Kleine" ist zwar schon 8 Monate alt, wird aber erst nach zehn Monaten flügge. Und so bestand die Gelegenheit, ihn aus relativer Nähe zu beobachten und zu fotografieren:





Aber es gab auch andere Tiere:









Und auch Pilze:



Am nächsten Tag unternahmen wir dann eine Tour mit Pirahua vom Stamm der Huarani:



Er zeigte mir, wie Huarani jagen,...



...wie Termitennester aussehen,...



...wie man aus einem Palmenblatt eine Tragetasche baut...







...und vieles mehr:





Am Nachmittag besuchten wir dann das Indianerdorf und Pirahuas Haus:



Er gehört allerdings zu den letzten, die noch traditionell leben. Die meisten Häuser sind einfache Behausungen und die meisten Huarani kleiden sich wie wir:



Die Schule bezahlt der Staat, aber sie stellt auch nur das Minimum dar:



Abends stand dann noch ein kurzer Spaziergang um die Lodge auf dem Programm, bei dem wir zahlreiche nachtaktive Insekten sahen. Hier zwei "Walking Stick":



Und hier eine Tarantel:



Zurück ging es dann wieder mit dem Taxi nach Tena und dort vom Busbahnhof mit dem öffentlichen Bus in 6 Stunden (wieder viel Spaß für nur für 6$) nach Quito:




Bei Interesse an der Gareno-Lodge: E-Mail an Michael Sauer genügt.

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